Archiv der Kategorie 'Web2.0'

Der neue denkreich Konzentrationstest

Immer mehr Wissenschaftler behaupten, durch zu viel Arbeit am Computer läßt die Konzentration nach: Testen Sie es selbst! Mit dem denkreich Konzentrationstest können Sie schnell herausfinden, wie gut Sie eine Aufgabe lösen können, ohne sich ablenken zu lassen.

In vier Feldern müssen Sie aus jeweils 25 Zahlen diejenigen herausfinden, die dem darüber stehenden Satz entsprechen. Nicht einfach, weil sich in jedem Feld die Aufgabe etwas anders ist.

Ausgewählte Eselsbrücken bei Expli.de

Beim Stöbern bei Expli – einer neuen Seite für Online-Anleitungen sind ein paar schöne Sachen dabei gewesen, die den Lesern nicht vorenthalten werden sollen:

Wir sind gespannt, was bei Expli noch für tolle Sachen auftauchen werden.

Expli.de – Wissen wie es geht

„Richtig verhalten nach dem Sex“ – diese und andere Tipps und Anteilungen bietet die neue, deutsche Seite Expli.de. Genanntes Thema ist aber nicht Kern des münchner Startups: Anleitungen sollen einfach im Netz veröffentlicht werden und können sogar auf der eigenen Homepage integriert werden.

Das Prinzip ist einfach: Jeder, der etwas erklären will, kann bei Expli Texte schreiben und Bilder hochladen. Der eigene Mini-Kurs erscheint dann online auf der Seite und ist für Suchende in den entsprechenden Kategorien leicht zu finden.

Im Bereich lernen, sind bereits Anleitungen für Englisch, Zeichnen und Schnelllesen und viele mehr veröffentlicht. Aber: Selber machen macht am meisten Spaß! Unbedingt ausprobieren.

Wer lernen will, kann hören – Teil 2

Es gibt Konkurrenz zu Odeo, allerdings ist Podseek so neu, dass viele nützliche Hilfen, um die Qualität von Podcasts zu erkennen noch nicht richtig funktionieren.

Podseek bietet Audioclips in 132 Kategorien an. Bisher sind rund 750 Einträge gelistet. Das ist weniger, als bei den Mitstreitern; das kann sich allerdings auch schnell ändern. Besonders gut gelungen sind spezielle Listen für neue Produkte und handverlesene Empfehlungen.

Wesentlicher Unterschied zu anderen Audio-Verzeichnissen sind die zahlreichen Bewertungs- und Kommentarmöglichkeiten, an denen es zum Beispiel bei Odeo fehlt. Dort gibt es nur Kommentare. Außerdem sieht man die Zahl der Abonnenten.

Abwarten, wie sich Podseek entwickelt und ab und zu mal vorbeischauen.

Wie gut ist eine Webseite: Qualität ermitteln…

Eine ganz tolle Seite! Schönes Layout. Viele, viele bunte Grafiken. Sound. Animation. Der Atem stockt. Im Internet kann das mit einem Grafikprogramm jeder. Schlimmstenfalls wird in wenigen Minuten die Aufmachung einer anderen Seite kopiert.

Aber wie gut ist die Seite wirklich? Hat Sie Besucher? Merken sich andere Netzsurfer die angezeigten Informationen? Drei neue Online-Tools helfen, die Qualität von Webseiten zu ermitteln:

SocialScan, LinkedHot und URLmetrix analysieren, ob Surfer die Seite für wichtig halten und bei Digg markieren, sie in ihrem Delicious-Account abspeichern oder sie in anderen sozialen Netzen erwähnen, abspeichern, diskutieren, vorstellen usw. Allerdings sind alle drei Seiten noch in der Testphase. Es werden noch nicht alle Informationen richtig ermittelt und angezeigt.

Der Vorteil dieser Art der Qualitätsanalyse ist, dass es nicht um geheimnisvolle Verfahren geht, wie sie von Suchmaschinen angewendet werden. Über die Bekanntheit im Web2.0 entscheiden allein die User. So bekommt man schnell einen groben Anhaltspunkt, ob man nicht doch in einer bunten Internet-Sackgasse gelandet ist.

Und wer lieben die harten Fakten wie Seitenaufrufe und Besucher von einem Internetauftritt ermitteln will, der schaut bei Alexa.

Vorlesen und runterladen: Nächste Runde

Bei HearWho wird kräftig gewerkelt: Der praktische Dienst zum Umwandeln von Text in handliche MP3-Dateien wird weiter verbessert, nachdem sich in den letzten Tagen wegen der großen Nachfrage Probleme mit der Belastung der Server gezeigt haben. Aber nicht nur hinter der Webseite verändert sich was: Bereits jetzt sind Demos für die neuen Sprecher der Website online.

Neun Stimmen sollen demnächst Vorlesen. Aber wenn man sich die Namen genau anschaut, dann wird ein Manko wahrscheinlich bleiben: Lediglich Stimmlage und Akzent von Englisch und Spanisch werden unterstützt. Wer also deutsche Textpassagen mit auf den iPod zum Joggen nehmen will, der sollte sich auf einen heftigen Akzent einstellen. Also besser die Nachrichtentexte von englischen Seiten konvertieren und runterladen.

Bleibt zu hoffen, dass bei HearWho kräftig weiter entwickelt wird. Gerade für Leute, die Sprachen mit schwieriger Aussprache lernen wollen, wäre der Dienst – zum Beispiel in Chinesisch – natürlich ein Traum.

Lesen lassen: Lernen mit den Ohren…

Zugegeben: Die Seite von HearWho sieht ziemlich unfertig aus. Trotzdem bietet HearWho ein tolles Angebot für Lerner, die gerne beide Hände und Augen frei haben: Auf der Webseite kann man einen beliebigen Text einfügen, der dann von wählbaren Stimmen vorgelesen wird.

Der Knüller an HearWho ist jedoch, dass er eingefügte Text auch als MP3 heruntergeladen werden kann. Tonaufnahmen selbst zu produzieren ist aufwändig und kompliziert. Wer jedoch für das (Lern-)Training beim (Körper-)Training oder für die Autofahrt auf die Schnelle ein paar aktuelle Nachrichten oder Wikipedia-Beiträge als Tondatei erstellen will, der kann diese einfach über kopieren, einfügen und runterladen in eine Audio-Datei verwandeln. Dauer einer solchen Aktion: Wenige Sekunden, sofern der Server nicht gerade viel zu tun hat. Dann kann es auch mal fünf Minuten dauern, was beim Ausprobieren allerdings nie passiert ist.

Die Möglichkeiten, den iPod zu füllen, sind unbegrenzt, sofern Sachtexte auf Englisch oder Spanisch in elektronischer Form verfügbar sind.

HearWho für das Sprachtraining zu benutzen geht ebenfalls nur für Englisch und Spanisch. Allerdings ist die melodielose und synthetische Aussprache wohl weniger dafür geeignet, an seinem Akzent zu arbeiten. Allerdings überwiegt hier der Vorteil, dass Texte rasch und ohne Aufwand in MP3 umgewandelt werden können.

Besser direkt suchen mit Kallout

Suchen bedeutet oft: Den Arbeitsfluss unterbrechen, den Browser öffnen, Google ansteuern, Suchbegriff eintippen und die Ergebnisse durchforsten. Obendrein ist die Versuchung groß, einfach weiter zu klicken und sich mal wieder in den Weiten des Web zu verlieren.

Da suchen, wo gearbeitet wird – das ist das Motto von Kallout, ein Suchwerkzeug, dass Suche dort stattfinden läßt, wo man gerade arbeitet. Einfach die Software installieren (nur für Windows) und loslegen: Also gewünschten Text markieren und mit der rechten Maustaste die Suchart wählen. Dabei bietet Kallout auch die Suche nach Bildern, Videos, Nachrichten (nur Google News und New York Times) und in Karten an.

Kallout ist damit die erste wirklich direkte Suche, weil auch die Ergebnisse nicht mehr im Browser, sondern in einer Sprechblase direkt in der laufenden Anwendung gezeigt werden. Besonder hilfreich ist das, wenn schnell Begriffe nachgeschlagen oder überprüft werden sollen. Praktisch auch bei der sonst mühevollen Suche nach Bilden für Präsentationen: Direkt aus Powerpoint können anhand von Stichworten Bilder bei Flickr oder Photobucket herausgesucht werden, ohne die Anwendung wechseln zu müssen.

Leider beschränken sich die Ergebnisse derzeit noch auf englischsprachige Seiten. Daran wird allerdings schon gearbeitet.

Tafel im Internet: Online Whiteboard

Malen und schreiben wie damals in der Schule: Bei den Mathematikern in Harvard wird noch fleißig die Kreide geschwungen. Wer das heute online und gemeinsam mit anderen in Internet wieder genauso machen möchte, der nutzt Scriblink.

Die Online-Anwendung ist eher einfach gestaltet, funktioniert aber gut für gemeinsame kreative Runden. Vor allem die Upload-Funktion schafft eine gemeinsame Grafik-Grundlage.

Schon ein paar Jahre mehr online ist Vyew – und das ist spürbar: Neben dem klassischen Whiteboard bietet die Seite auch Zusammenarbeit auf dem Desktop an – was bisher nur mit Hilfe von Software wie UltraVNC oder CrossLoop funktionierte und auf zwei Rechner begrenzt war.

Aber auch auf der virtuellen Tafel übertreffen die Funktionen alle anderen Lösungen: Hier wird vektororientiert gearbeitet. Zum Diskutieren werden Audio- und Videoübertragung angeboten. Ganze Präsentationen können hochgeladen und verändert werden. Einziger Wehmutstropfen: Die zahlreichen Möglichkeiten machen die Seite unübersichtlich. Für die schnelle Zeichnung und das kreative Arbeiten reicht dann doch vielleicht die einfache Lösung.

Übersetzungs(ge)hilfen – Wörterbücher

Die offline Welt nachmachen ist nicht schwer. Wer gelegentlich ein klassisches Wörterbuch braucht, kann beim eingespielten LEO schauen. Neben Englisch sind Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch sind im Angebot. Wenig bekannt und trotzdem sehenswert ist der LEO-Trainer, ein umfangreiches Angebot, um den eigenen Wortschatz inklusive Phrasen aufzumischen.

Herkömmliche Wörterbücher werden allerdings von Lingro locker in den Schatten gestellt. Einfach nur Sprache auswählen und die URL der gewünschten Seiten angeben. Lingro hilft dann bei jedem Wort, das angeklickt wird (Beispiel zum Ausprobieren: Automobil bei Wikipedia auf Englisch mit deutscher Übersetzungshilfe). Verfügbare Sprachen sind: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch und Spanisch.

Lingro liegt damit ganz vorne, die Möglichkeiten des Internet voll auszunutzen. Und neben der reinen Vokabelhilfe gibt es zahlreiche Werkzeuge, um einfacher zu lernen: Zum Beispiel merkt Lingro sich Wörter, die angeklickt wurden und liefert so gleich eine Vokabelliste nach. Unbedingt ausprobieren!