Archiv der Kategorie 'Trends'

Der neue denkreich Konzentrationstest

Immer mehr Wissenschaftler behaupten, durch zu viel Arbeit am Computer läßt die Konzentration nach: Testen Sie es selbst! Mit dem denkreich Konzentrationstest können Sie schnell herausfinden, wie gut Sie eine Aufgabe lösen können, ohne sich ablenken zu lassen.

In vier Feldern müssen Sie aus jeweils 25 Zahlen diejenigen herausfinden, die dem darüber stehenden Satz entsprechen. Nicht einfach, weil sich in jedem Feld die Aufgabe etwas anders ist.

Expli.de – Wissen wie es geht

„Richtig verhalten nach dem Sex“ – diese und andere Tipps und Anteilungen bietet die neue, deutsche Seite Expli.de. Genanntes Thema ist aber nicht Kern des münchner Startups: Anleitungen sollen einfach im Netz veröffentlicht werden und können sogar auf der eigenen Homepage integriert werden.

Das Prinzip ist einfach: Jeder, der etwas erklären will, kann bei Expli Texte schreiben und Bilder hochladen. Der eigene Mini-Kurs erscheint dann online auf der Seite und ist für Suchende in den entsprechenden Kategorien leicht zu finden.

Im Bereich lernen, sind bereits Anleitungen für Englisch, Zeichnen und Schnelllesen und viele mehr veröffentlicht. Aber: Selber machen macht am meisten Spaß! Unbedingt ausprobieren.

Google spielt Lawine: Wird Knol Wikipedia ersetzen?

Das Logo ist so klein, dass man fast eine Lupe braucht, um es richtig erkennen zu können. Aber die Größe der Grafik spielt die Brisanz von Knol, das gerade von Google gestartet worden ist, nicht herunter.

Der zweideutige Untertitel sagt es ganz klar: Eine Einheit des Wissens – und aus dem Bauch heraus würde man bei Google sagen, dass bei „Einheit“ die Betonung ganz klar auf „Ein“ liegt.

Mit der neuen Wissensplattform geht DER Internetkonzern ganz klar auf die zahlreichen offenen Wissensplattformen los – vorneweg Wikipedia. Vom Konzept unterscheidet sich Knol nicht von den anderen Anbietern: Seiten können angelegt, gefüllt, von anderen ergänzt, geändert und kommentiert werden. Einziger auffälliger Unterschied: Die Autoren werden mit Bild und Name erwähnt. Google spielt mit der Eitelkeit der Autoren, was sicher nicht ganz unabsichtlich eingefügt wurde.

Da die Zahl der Artikel noch auf die Homepage passt, steht in der Ecke der nette Spruch „Wer braucht schon eine Suchmaschine? Drücken Sie CRTL+F“. Das wird aber sicher ändern…

Tafel im Internet: Online Whiteboard

Malen und schreiben wie damals in der Schule: Bei den Mathematikern in Harvard wird noch fleißig die Kreide geschwungen. Wer das heute online und gemeinsam mit anderen in Internet wieder genauso machen möchte, der nutzt Scriblink.

Die Online-Anwendung ist eher einfach gestaltet, funktioniert aber gut für gemeinsame kreative Runden. Vor allem die Upload-Funktion schafft eine gemeinsame Grafik-Grundlage.

Schon ein paar Jahre mehr online ist Vyew – und das ist spürbar: Neben dem klassischen Whiteboard bietet die Seite auch Zusammenarbeit auf dem Desktop an – was bisher nur mit Hilfe von Software wie UltraVNC oder CrossLoop funktionierte und auf zwei Rechner begrenzt war.

Aber auch auf der virtuellen Tafel übertreffen die Funktionen alle anderen Lösungen: Hier wird vektororientiert gearbeitet. Zum Diskutieren werden Audio- und Videoübertragung angeboten. Ganze Präsentationen können hochgeladen und verändert werden. Einziger Wehmutstropfen: Die zahlreichen Möglichkeiten machen die Seite unübersichtlich. Für die schnelle Zeichnung und das kreative Arbeiten reicht dann doch vielleicht die einfache Lösung.

Übersetzungs(ge)hilfen – Wörterbücher

Die offline Welt nachmachen ist nicht schwer. Wer gelegentlich ein klassisches Wörterbuch braucht, kann beim eingespielten LEO schauen. Neben Englisch sind Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch sind im Angebot. Wenig bekannt und trotzdem sehenswert ist der LEO-Trainer, ein umfangreiches Angebot, um den eigenen Wortschatz inklusive Phrasen aufzumischen.

Herkömmliche Wörterbücher werden allerdings von Lingro locker in den Schatten gestellt. Einfach nur Sprache auswählen und die URL der gewünschten Seiten angeben. Lingro hilft dann bei jedem Wort, das angeklickt wird (Beispiel zum Ausprobieren: Automobil bei Wikipedia auf Englisch mit deutscher Übersetzungshilfe). Verfügbare Sprachen sind: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch und Spanisch.

Lingro liegt damit ganz vorne, die Möglichkeiten des Internet voll auszunutzen. Und neben der reinen Vokabelhilfe gibt es zahlreiche Werkzeuge, um einfacher zu lernen: Zum Beispiel merkt Lingro sich Wörter, die angeklickt wurden und liefert so gleich eine Vokabelliste nach. Unbedingt ausprobieren!