Archiv der Kategorie 'Memotechnik'

Neuer Verein für Gedächtnistraining in Ulm

Einen Verein für Gedächtnistraining will Mathias Eigl in Ulm gründen. Hier ist eine Beschreibung der geplanten Aktivitäten:

„1.) Wir wollen einen Platz für alle Interessierte schaffen, die der Mnemotechnik bereits mächtig sind oder sich dafür interessieren. Diejenigen, die sich im Thema bereits auskennen, lehren es denen, bei denen dies nicht der Fall ist. In regelmäßigen Abständen treffen wir uns und steigern in gemütlicher Atmosphäre unser Können. Wie Sie bestimmt wissen ist es zwar schön, die Grundlage für das Gedächtnistraining jemanden nahe zu bringen, doch es muss auch weiter daran gearbeitet und gewisse mentale Hürden überwunden werden. Des Weiteren hat das optimale Gedächtnis neben Selbstdisziplin auch viel mit guter Ernährung zu tun, worauf wir natürlich auch eingehen werden.

2.) Wir als Verein besuchen Schulen und bringen den Schülern bei, wie sich auf humorvolle Art ihren Lernstoff abspeichern können. Leider wird in Schulen ziemlich alles beigebracht, nur eben nicht wie, wie man richtig und nachhaltig lernt. Wir wirken dem entgegen. In unserem Seminar bringen wir den Schülern die Grundlagen bei, die auch nach dem Seminar vertieft werden. Und damit sie nach unserem Auftritt nicht wieder in ihre alten Verhaltensmuster fallen, bieten wir für alle Schüler und Studenten auch außerhalb der Schule in unserem Vereins“heim“, kostenlose Schulungen bzw. Nachhilfe an. Neben unserem „alltäglichen“ Angebot, bieten wir auch hin und wieder größere Sport-Events, wie z.B Fahrradtouren an, da Sport und Gehirnleistung bekanntermaßen zusammenhängt.

Das ist unser bisheriges Konzept. Natürlich wird noch einiges an Arbeit auf uns zukommen. Doch wir sind guter Dinge, dass unsere Anstrengungen auch angenommen werden.“ – Mathias Eigl.

Interessierte können mit Mathias Eigl über seinen Blog Kontakt aufnehmen.

Wir drücken die Daumen, dass sich schnell eine starke Truppe zusammen findet und werden versuchen, auch mal dabei zu sein!

Live Gedächtnistraining – komplettes Video

Hier noch einmal der gesamte erste Teil des Vortrags in einem Stück:

http://www.vimeo.com/4815702

Live Gedächtnistraining – Video!

Hier ist das erste Video vom Ärztekongress in München. Am Morgen stand ein praktisches Mini-Gedächtnistraining auf dem Programm. Ziel war es, dass die Teilnehmer die Reihenfolge von 20 Farben merken sollten. Dabei haben Sie gleich mehrere grundsätzliche Mnemotechniken kennen gelernt. Aber sehen Sie selbst:

Und hier ist der zweite Teil:

Zuletzt noch der dritte Teil, dann haben Sie es geschafft:

Mit der so genannten Zahlen-Symbol-Route können Sie aber nicht nur Farben merken (zumal das nicht gerade besonders oft gebraucht wird). Genauso können Sie Ihren Einkaufszettel oder andere Informationen nach der gleichen Methode darauf abspeichern. Probieren Sie es aus!

Hier ist das gesamte Video am Stück zu sehen:

http://www.vimeo.com/4815702

Video: Zahlen einfach merken mit dem Major-System

Das Major-System (manchmal auch Mastersystem genannt) ist die effektivste Methode, sich Zahlen einfach, schnell und zuverlässig zu merken. Dieses Video beschreibt, wie Sie sich Zahlen, Daten und Telefonnummern ohne Mühe – auch in großer Menge – einprägen können, indem Zahlen einfach in Bilder verwandelt werden, die sich das Gehirn einfach merken kann.
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Mini-Gedächtnistraining für die GSAAM

Auf der 9. Konferenz für Anti-Aging-Medizin in München Anfang Mai wird Ulrich Bien in einem Minitraining die Möglichkeiten von Gedächtsnistrainings zur Vorbeugung von Alterserscheinungen  demonstrieren.

Hier der Begleittext zu der Veranstaltung:

denkreich Gedächtnistrainings
Für Menschen, die (es) wissen wollen.

Magie ist eine Frage der Perspektive: Während der Zuschauer staunt, vollführt der Zauberer seine Tricks mit Geschick und Technik. Ist Ihnen aufgefallen, dass Magie und Genie irgendwie ähnlich klingen?

Gedächtsnistraining und Mnemotechnik sind Lebensveränderer!

Den Kopf kräftig auf Trab halten, schützt vor dem geistigen Stillstand im Alter. Aber Sudoku, Kreuzworträtsel, Rateshows im Fernsehen und das 1.000-Teile-Alpenpanorama-Puzzle entsprechen weder dem Lebensstil aktiver Menschen im fortgeschrittenen Alter, noch sind sie dafür geeignet, dem Gehirn das abzuverlangen, was es braucht, um alt jung zu sein.

Veränderungen im Gehirn von alternden Menschen wurden von der Forschung lange nicht untersucht, aber seit dem Kopfstand der Alterspyramide beschäftigen sich immer mehr Neurobiologen intensiv mit dem Thema und haben mittlerweile sogar eine eingefressene Vorstellung wissenschaftlich erledigt: dass es mit den Leistungen des Hirns ab einem Alter von 20 Jahren nur noch abwärts geht! Die adulte Neurogenese – das Bilden neuer Nervenzellen im Gehirn auch im höheren Alter – ist die Entdeckung der Hirnforschung der 90er Jahre.

Und was ist daraus geworden? Gehirnjogging im Altersheim frischt sicher die grauen Zellen der grauen Generation auf. Aktives Älterwerden meint aber nicht das Lösen von Kreuzworträtseln im Gemeinschaftsraum der Residenz Marienfrieden. Ein gesunder Kopf sitzt nicht auf einem verrosteten Körper. Ein aktives Gehirn will mehr, als introvertiertes Grübeln nach dem Fluss mit sieben Buchstaben.

Demenz braucht jahrelange Vorbeugung – wenn man es genau nimmt, müssten viele Menschen bereits darauf hingewiesen werden, wenn sie das Hirn nach dem Ende ihrer Ausbildung auf die ruhige Schiene lenken. Wer seinen Kopf nicht ständig in Bewegung hält, riskiert nicht nur Alzheimer im Rentenalter, sondern obendrein ein äußerst langweiliges Leben ohne Veränderung. Die Aktion beginnt im Kopf und nirgendwo anders.

Gedächtnistraining macht wach! Die Motivation, neue Dinge zu lernen und mehr mit dem Kopf zu machen sind die wichtigsten Ziele in meinen Seminaren. Wer begreift, dass auch im hohen Alter noch gelernt werden kann, der lernt im hohen Alter und gerät damit in Bewegung. Während Gehirnjogging wie viele anderen Formen von Rätselraten zur geistigen Routine wird, bieten Gedächtnistraining und Mnemotechniken nicht nur die Motivation, sich (wieder) geistigen Herausforderungen zu stellen, sondern die Teilnehmer meiner Seminare erkennen zudem, dass ihr Kopf mehr kann, als sie es jemals gedacht haben. Ein mit Mnemotechniken ausgestatteter Rentner überflügelt beim Lernen und Merken problemlos den mittzwanziger Jurastudenten. Dabei ist die Denktechnik nicht irgendein Trick, die Lernbüffel hinterlistig hinter sich zu lassen.  Gedächtnistraining zeigt, wie der Kopf richtig benutzt wird, statt „in Kirche oder Schule festzusitzen auf dem Stuhle“ (Wilhelm Busch).

Wie lernt der Kopf, auf Sturm zu schalten?

Lern-Anleitungen bringen seit ein paar Jahren die Bücherregale zum Platzen. Auf wenigen hundert Seiten steht geschrieben, wie der Kopf zum Schwamm für die gesammelten Werke der Weisheit wird: Nichts mehr vergessen für Anfänger, Einstein in fünf Minuten, Mnemotechniken für Hobbygärtner und alleinstehende Mathematiker. Die darin präsentierten Gedächtnistechniken klingen viel versprechend und die Verfasser der Lektüren sind nicht selten Weltmeister irgendwelcher Gedächtnisweltmeisterschaften, müssen also mit ihrem Wissen zum Merken fähig sein. Doch die Bücher landen oft dort, wo sie herkommen: im Regal, hintere Ecke oben links. In meinen Seminaren begegne ich immer wieder Menschen, die den festen Willen haben, Mnemotechniken zu erlernen und zu benutzen. Und sie besitzen nicht selten mehr als eines der Bücher, aber bekommen nicht viel mehr in ihren Kopf als vorher.

Ich trage keinen Weltmeistertitel im Denken. Meine Merk-Leistungen genügen meinen Ansprüchen (die sind natürlich gigantisch astronomisch), und trotzdem erlebe ich immer wieder, wie Teilnehmer meiner Seminare mich nach ein paar Stunden Training mühelos überflügeln. Macht nichts! Denn ich habe mich darauf spezialisiert, zu erklären, wie Sie sich einfach alles merken können. Meine Trainings sind auf Menschen zugeschnitten, die merken müssen, also meistens im Beruf darauf angewiesen sind, große Mengen von Fakten schnell zu speichern und/oder lange im Kopf zu behalten, und zwar zuverlässig und fehlerfrei.

Vom Jurastudenten, über Chirurgen und Top-Manager bis zu Schauspielern ist der Bedarf nach einem zuverlässigen und leistungsfähigen Gedächtnis groß. Die Motivation ist hoch, denn beruflicher Erfolg und persönlicher Fortschritt hängen gerade in solchen Berufen vom Kopf ab.

Mnemotechniken lassen sich an einem Tag erlernen!

Der Reiz besteht jedoch darin, das Arbeitsprinzip seines Kopfes mit ein paar einfachen Regeln zu ändern und so Aufnahmefähigkeit und Kapazität über das gewohnte Maß hinaus zu steigern. Der neue Umgang mit dem Kopf bringt die Denkanlage in Schwung, aktiviert Bereiche, die bei den meisten Menschen eingerostet sind. Kurz gesagt geht es darum, mehr zu wissen, einfacher zu lernen, Spaß beim Lernen zu haben, nicht genug davon bekommen zu können. Ist Ihnen das schon mal beim Vokabeln-Büffeln passiert?

Dabei sind die Mnemotechniken zunächst nicht die große Veränderung im Denken: Es gibt eine Handvoll davon, und die meisten sind schnell erklärt. Viele haben von den Grundregeln des Mnemorierens schon gehört: Da spaziert man durch die Stadt und legt die Informationen am Denkmal, auf dem Kirchplatz und vor dem Einkaufszentrum ab. Oder: Namen werden in Bilder verwandelt. So wird Herr Hirschau zu einem mächtigen Zehn-Ender, der auf einem Bein hüpft und „Aua!“ schreit, weil ihm ein schwerer Fels auf den Huf gefallen ist.

Die Gedächtniskunst besteht nicht darin, Messer und Gabel kunstvoll zu wirbeln, sondern um die Speisen, die auf der Zunge lecker schmecken. Wer interessiert sich für Messer, Gabel und Teller, wenn er ein Drei-Sterne-Menü serviert bekommt? Mnemotechniken sind der Schlüssel zu dem unendlichen, faszinierenden Wissen, das wir in uns tragen wollen, um es benutzen zu können: Fremdsprachen, Gute-Nacht-Geschichten, berufliches Fachwissen, aber auch Musikstücke, Kochen, Zehnfingertippen und Millionen anderer Dinge mehr. Selbst vor dem Hamburger Telefonbuch und dem Jura- oder Medizinstudium brauchen Sie keine Hemmungen mehr zu haben – auch nicht mit 60 Jahren.

Steigen Sie mit viel Schwung in das mentale Paradies der Mnemotechniken ein! Merken ist keine Frage des Wiederholens, der Intelligenz oder des Alters! Lernen mit Mnemotechniken ist wie ein gutes Rätsel: Wer die Lösung kennt, für den ist es mühelos die Informationen abzuspeichern und wiederzugeben, wenn sie gebraucht werden. Sudokus haben keinen praktischen Wert (oder ich habe ihn bisher nicht erkannt). Die Vokabeln für den Satz „Ich möchte gerne etwas landestypisches bei Ihnen essen“ dagegen schon.

Es geht darum, den richtigen Schlüssel zu den Fakten zu finden, herum zu experimentieren, neue Wege zu denken. Das macht nicht nur schlau, sondern auch kreativ und hält den Geist konsequent fit und damit jung. Neues zu lernen schützt den Geist vor Altersdemenz, Alzheimer und dem allgemeinen Verkalken vor der Flimmerkiste.

Was oder wieviel Sie merken wollen, spielt keine Rolle. Das „Wie?“ ist die entscheidende Frage.

Ich freue mich auf Sie!

Ulrich Bien
www.denkreich.com

ABC-Route für das Internet

Bei O’Reilly haben die Redakteure eine Liste der Top-Suchergebnisse von Google nach den Buchstaben des Alphabets zusammen gestellt. Was auf den ersten Blick von eher geringem Informationswert ist, enthüllt die Aufstellung für den Internet erfahrenen Surfer und Memotechnik-Anwender gleich eine neue ABC-Route.

Hier die vollständige Liste:

A = amazon
B = bebo
C = craigslist (in 2004 cnn)
D = dictionary
E = ebay
F = facebook (in 2004 firefox)
G = gmail
H = hotmail
I = ikea
J = john lewis
K = kelly blue book
L = limewire
M = myspace
N = nbc olympics
O = olympics
P = photobucket (in 2004 noch Paris Hilton)
Q = quotes
R = runescape
S = sears 
T = target
U = utube (trotz Schreibfehler so angezeigt)
V = verizon wireless
W = wikipedia
X = xbox
Y = youtube
Z = zip codes

Quelle und Copyright: http://radar.oreilly.com/2008/08/google-alphabet-2008-edition.html