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Wie gut ist eine Webseite: Qualität ermitteln…

Eine ganz tolle Seite! Schönes Layout. Viele, viele bunte Grafiken. Sound. Animation. Der Atem stockt. Im Internet kann das mit einem Grafikprogramm jeder. Schlimmstenfalls wird in wenigen Minuten die Aufmachung einer anderen Seite kopiert.

Aber wie gut ist die Seite wirklich? Hat Sie Besucher? Merken sich andere Netzsurfer die angezeigten Informationen? Drei neue Online-Tools helfen, die Qualität von Webseiten zu ermitteln:

SocialScan, LinkedHot und URLmetrix analysieren, ob Surfer die Seite für wichtig halten und bei Digg markieren, sie in ihrem Delicious-Account abspeichern oder sie in anderen sozialen Netzen erwähnen, abspeichern, diskutieren, vorstellen usw. Allerdings sind alle drei Seiten noch in der Testphase. Es werden noch nicht alle Informationen richtig ermittelt und angezeigt.

Der Vorteil dieser Art der Qualitätsanalyse ist, dass es nicht um geheimnisvolle Verfahren geht, wie sie von Suchmaschinen angewendet werden. Über die Bekanntheit im Web2.0 entscheiden allein die User. So bekommt man schnell einen groben Anhaltspunkt, ob man nicht doch in einer bunten Internet-Sackgasse gelandet ist.

Und wer lieben die harten Fakten wie Seitenaufrufe und Besucher von einem Internetauftritt ermitteln will, der schaut bei Alexa.

Fenster besser als Fernsehen

Ein Fenster mit Aussicht beruhigt mehr als das gleiche Bild auf einem Fernseher. Forscher der Universtität Washington haben den Puls von Studierenden bei der Arbeit untersucht. Eine Gruppe arbeitete mit Blick durch ein Fenster auf den Campus, während die andere Gruppe das gleiche Bild über eine Kamera auf einem Bildschirm eingespielt bekam.

Beide Gruppen schauten etwa gleich oft von der Arbeit hoch und auf Schirm oder Fenster. Die Ergebnisse sind klar: Das Fenster ist gut für die Herzfrequenz. Der Blick auf die Wirklichkeit sorgte für Ruhe und Entspannung. Der Bildschirm beschleunigte den Puls und sorgte für mangelnde Konzentration.

Dass Lesen auf Bildschirmen anstrengender ist – das ist schon länger bekannt. Die aktuelle Studie geht einen Schritt weiter: Schon die Präsenz eines Bildschirms – sogar mit einem langweiligen Bild – stört beim Arbeiten. Was dann wohl die bunten Tapeten des Privatfernsehens anrichten?

In der Praxis läßt sich der Bildschirm kaum spontan vom Schreibtisch verbannen. Allerdings bietet heute jeder Rechner Bildschirmschoner an, aber bitte nicht die bunten. Geeignet für die volle Konzentration sind bewegte Bilder nicht. Schwarzer Schirm ist optimal. Keine Uhr. Kein Logo. Keine Laufschrift.